Der Pferdeturm bebt: 2:1 gegen Herne
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Überraschung bei den Indians Der Pferdeturm bebt: 2:1 gegen Herne

Der EC Hannover Indians steht kurz davor, den Herner EV aus den Play-offs der Eishockey-Oberliga zu werfen. Der ECH gewann auch das zweite Spiel der Serie gegen den haushohen Favoriten, die Partie endete mit 2:1 (0:1, 2:0, 0:0) für die Hannoveraner. Am Dienstag kann die Mannschaft den entscheidenden dritten Sieg landen.

Die Indians jubeln nach dem Tor zum 2:1. 

Quelle: Sielski

Hannover. Rassig, giftig und mit viel Emotionen auf dem Eis sowie aus beiden Fankurven - die 2747 Zuschauer im Eisstadion am Pferdeturm erlebten ein echtes Play-off-Spiel. Dass die Partie zudem viel Tempo besaß, lag auch an Schiedsrichter Eugen Schmidt. Der Referee ließ viele Zweikämpfe laufen.

Der EC Hannover Indians steht kurz davor, den Herner EV aus den Play-offs der Eishockey-Oberliga zu werfen. Der ECH gewann auch das zweite Spiel der Serie gegen den haushohen Favoriten, die Partie endete mit 2:1 (0:1, 2:0, 0:0) für die Hannoveraner

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Die kalte Dusche folgte nach etwas mehr als sieben Minuten. Nach einem Fehler von Artur Grass, der den Puck unnötig zurück in Richtung eigener blauer Linie spielte, kamen die Gäste wieder in die Defensivzone der Indians. Dominik Luft nutzte die Chance und traf zum 0:1.

Im Mitteldrittel wurden die Indians immer stärker, vor allem in Überzahl zeigten sie sich bärenstark. Zunächst glich Tobias Schwab mit einem Mann mehr auf dem Eis zum 1:1 aus (25.). Wenige Minuten später verpassten die Gastgeber bei einem beherzten Powerplay die Führung. Kurze Zeit später war es aber soweit, als der ECH in der dritten Situation mit einem Mann mehr auf dem Eis sein zweites Tor erzielte. Branislav Pohanka (34.) traf zum 2:1. Damit waren mit Schwab und Pohanka die Spieler erfolgreich, die auch am Freitag beim Auftaktsieg der Indians in Herne im Penaltyschießen ihre Versuche verwandelten – wodurch der ECH in der Serie gegen den Vorrundenmeister mit 1:0 in Führung gegangen war.

Und nicht nur wegen dieser Tore verdienten sich die Spieler zur zweiten Pause den Applaus ihrer Fans. Denn die Indians überstanden sogar eine dreiminütige Unterzahl, davon eine Minute mit zwei Akteuren weniger auf dem Eis. Sogar in einer 3:6-Unterzahl rettete der ECH in finalen Sekunden der Partie den Vorsprung ins Ziel.

Tore: 0:1 (7:14) Luft (Klein, Verelst), 1:1 (24:39) Schwab (Gosdeck bei 5-4), 2:1 (33:07) Pohanka (Schwab, Gibbons bei 5-4) – Strafminuten: Indians 86, Herne 44 – Nächstes Spiel: Herne – Indians (Dienstag, 20 Uhr)

von Stephan Hartung

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Im Auftaktspiel der Serie beim Herner EV gab es Matchstrafen, Prügeleien, Würfe von Gegenständen und Bierbechern auf ECH-Spieler und –Spielerbank sowie langwierige Diskussionen – am Ende behielten die Hannoveraner die Oberhand und gewannen mit 2:1. 

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